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Bullshit Jobs
Warum ist die Arbeit also trotz des technischen Fortschritts, der die kühnsten Erwartungen von Herrn Keynes noch weit übertroffen haben dürfte, nicht verschwunden?

Die vermeintlich offensichtliche Erklärung, dass einfach die Produktion und der Konsum ebenso dramatisch zugenommen haben, erweist sich als statistisch ebenso unhaltbar wie die Idee, dass die Welt heute eben so komplex sei, dass sie ein riesiges mittleres Management bräuchte.
Denn während der Großteil der „produktiven Arbeit“ in Landwirtschaft, Fabriken und ähnlichen Bereichen mittlerweile tatsächlich von Maschinen verrichtet wird, hat sich ein völlig neuer Arbeitsbereich gebildet, der mittlerweile bis zu drei Viertel der gesamten Arbeitsplätze ausmacht.
Es sind die Call-Center, Finanzberater, PR-Fachleute, Social-Media-Experten, Wirtschaftjuristen, 24-Stunden-Supermarktkräfte und all die anderen seltsamen Jobs im Dienstleitungs-Bereich, deren Aufkommen Herr Keynes wohl nicht im Entferntesten erahnen konnte.
„Es ist, als säße irgendwo jemand, der sich sinnlose Jobs ausdenkt, nur um dafür zu sorgen, dass wir weiterhin arbeiten“,
wunderte sich Graeber im bereits zitierten Aufsatz. Aber es ist sogar noch mysteriöser:
„In unserer Gesellschaft scheint es eine allgemeine Regel zu geben, dass man um so schlechter bezahlt wird, je offensichtlicher die eigene Arbeit anderen Menschen nutzt. Auch hier ist eine objektive Beurteilung natürlich schwer zu finden, aber eine einfache Möglichkeit, ein Gefühl dafür zu bekommen, wäre zu fragen: Was würde passieren, wenn diese gesamte Berufsgruppe einfach verschwinden würde? Bei Krankenschwestern, Müllmännern oder Mechanikern ist es offensichtlich, dass – sollten diese je in einer Rauchwolke aufgehen – die Folgen augenblicklich und katastrophal wären. Eine Welt ohne Lehrer oder Hafenarbeiter wäre ebenfalls irgendwann in Schwierigkeiten, und sogar ohne Science-Fiction-Schriftsteller oder Ska-Musiker wäre diese Welt ein geringerer Ort. Es ist aber nicht ganz klar, wie genau die Menschheit leiden würde, wenn alle Private-Equity-CEOs, Lobbyisten, PR-Forscher, Versicherungsmathematiker, Telemarketer, Gerichtsvollzieher oder Rechtsberater ähnlich plötzlich verschwinden würden. (Viele vermuten sogar, dass es die Welt deutlich verbessern könnte.)“
Die Situation scheint in der Tat absurd und wird immer absurder, je näher man hinschaut. Während die Arbeit knapp wird, sinken immer größere Teile der Bevölkerung in die Arbeitslosigkeit, wo sie aber nicht als Betroffene eines erkrankten System begriffen, sondern von den Medien als Parasiten der Gesellschaft verteufelt werden. Ein großer Teil der arbeitenden Bevölkerung wiederum hängt in Jobs fest, die sinnlos sind. Damit nicht genug: Diese Menschen arbeiten oft auch noch 10-Stunden-Tage in diesen Jobs, oder haben – wie oftmals in den USA – gleich drei solcher Beschäftigungen, um ihre Familien zu ernähren

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Ein Buch, das mit schockierender Offenheit vor allem eines enthüllt: für ca. 80 % aller Behandlungen gibt es keinen einzigen wissenschaftlichen Beweis, dass sie funktionieren. Im Gegenteil: Mammographien können unter Umständen Krebs verursachen, Cholesterinmedikamente senken zusätzlich Ihre Lebenserwartung und chirurgische Eingriffe verschlimmern den Prostatakrebs eher, statt ihn zu heilen. Dieses Buch zeigt Ihnen die neuesten, wissenschaftlich bewiesenen Möglichkeiten für Vorbeugung. AUTORIN LYNNE McTAGGERT

Mitarbeiter „müssen“ entlassen werden
Wer nicht mitspielt, wird ausgeschaltet

Verantwortungsbewusste Unternehmer haben in einer von der „Finanzindustrie“ beherrschten Welt wenig Chance. Die Regeln des Systems sind unerbittlich. Nur „zerstörende“ Unternehmen überleben – auf Kosten der Welt.

1985 verurteilte der Delaware Supreme Court (das höchste Gericht des US-Bundesstaates) den Vorstand der Kosmetikfirma Revlon. Was hatte er verbrochen? Er hatte sich nicht allein um die Aktionäre, sondern auch um die Belange von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten gekümmert und Rücksicht auf die Gemeinde genommen, wo das Unternehmen seinen Sitz hat. Das hätte er nicht tun dürfen. Seitdem ist die Vorgabe der amerikanischen Rechtsprechung: Der Vorstand muss der Reichtumsmehrung seiner Aktionäre – also der Erhöhung des Börsenwertes des Unternehmens (dem Shareholder Value) – alles andere unterordnen.

Weil alle großen Unternehmen in den USA präsent sind, können auch die Vorstände europäischer Unternehmen dort wegen des gleichen „Vergehens“ angeklagt werden. Dieses Risiko will verständlicherweise niemand eingehen und so ist die Shareholder-Value-Doktrin über den Atlantik geschwappt.

Die Vorgabe der globalen Finanzmärkte an die Konzernchefs lautet: Denkt ausschließlich an den Aktienkurs, alles andere spielt keine Rolle. Samuel J. Palmisano, Konzernchef der Computerfirma IBM bis Ende 2011, hat es in seiner Roadmap to 2015 (Zielplanung für 2015) knackig ausgedrückt: Earnings to double (den Gewinn verdoppeln). Unter der Leitung seiner Nachfolgerin Virginia M. „Ginni“ Rometty sollen die weltweit über 430.000 Mitarbeiter die Renditen der Aktien in wenigen Jahren um hundert Prozent erhöhen. Der Druck wird an die gesamte Belegschaft weitergegeben.

Der schnellste und effizienteste Weg zu diesem Ziel sind Entlassungen. Wenn die Personalkosten von 5.000 Mitarbeitern wegfallen, steigt der Gewinn schlagartig in Höhe der eingesparten Kosten. Der Vorstand kann es gegenüber seinen Aktionären als Erfolg melden und wird dafür honoriert. Die Folgekosten der Arbeitslosigkeit werden dem Staat aufgebürdet, zu dessen Finanzierung die meisten Konzerne durch geschickte Steuervermeidungsstrategien kaum etwas beitragen.
Es gibt immer wieder Beispiele von verantwortungsvollen Konzernchefs, die sich diesen Zwängen widersetzen. Das letzte Beispiel aus Europa waren die Chemieriesen Hoechst AG und Rhône-Poulenc, die sich zu Aventis zusammengeschlossen und die Konzernzentrale nach Straßburg gelegt haben. In einer feindlichen Übernahme und mit Hilfe von milliardenschweren Finanzierungen durch die City of London hat die nur halb so große französische Firma Sanofi diesen Riesen übernommen – gegen den erbitterten Widerstand der Belegschaft und des Vorstands.

Virtuos oder dressiert
Weder Menschen noch Unternehmen können gegen die Biologie Erfolg haben

Wissenschaftliche Erkenntnisse darüber wie Menschen funktionieren sind schon immer in der Führungslehre berücksichtigt worden. Aktuelle Forschungsergebnisse bieten uns aber Überraschungen, die einiges über den Haufen werfen. Motivation von außen funktioniert nicht. Anweisungen laden kreative Menschen dazu ein, sie zu unterlaufen. Sogar Anerkennung ist oft kontraproduktiv. Erfolgreich ist vor allem das intrinsische Prinzip: Motivation von innen, Eigenantrieb, Interesse, Neugier, Begeisterung.

Auch wir Menschen bestehen aus lebenden Zellen. Diese kennen nur zwei Modi: Schutz oder Entwicklung. In beiden zugleich können sie ebenso wenig sein, wie Sie auf der Straße nicht sowohl rechts als auch links fahren können. Im Bewusstsein der Zelle gibt es Rückzug oder Fortschritt, Krankheit oder Gesundheit, Wachstum oder Not, Potenzialentfaltung oder Beschränkung bzw. Anpassung an Grenzen, die von anderen gezogen werden.

Wir entscheiden in jedem Moment, ob wir konstruktiv oder destruktiv denken. Die Suche nach Fehlern, Zweifel oder die Sorge um ein Ergebnis sind der negative Gebrauch unserer Vorstellungskraft. Sie aktivieren andere Bilder und Assoziationen im Gehirn. Innovation oder Fehlersuche, starre Strukturen oder Flexibilität regen jeweils andere neuronale Verknüpfungen an.

Und eine recht neue Erkenntnis: Unsere erst in den letzten Jahren erforschten Spiegelzellen steuern 70 Prozent der Kommunikation zwischen Menschen ganz ohne Worte. Die Spiegelzellen arbeiten autonom. Ihre Reaktion auf die äußeren Umstände können wir nicht steuern.

Ganz wichtig für unser Arbeitsklima: Das Herz erzeugt ein hundertfach stärkeres Magnetfeld als das Gehirn. Diese Magnetfelder beeinflussen die Umgebung deutlich. Ihr Wirkungsgrad ist bis auf drei Meter messbar nachgewiesen. Eine artgerechte Arbeitskultur muss das berücksichtigen. Bei Druck, Stress, Angst oder Zweifeln sind die Herzfrequenzen im Schutzmodus und wirken störend, was Krankheiten auslösen kann. Umgekehrt führen Freude, Wertschätzung und Vertrauen zu kohärenten, aufbauenden Wellen, die sich verstärken und Gesundheit fördern.

Das Herz verfügt über eigene neuronale Zellen und sendet Informationen an das Gehirn bis zu 15 Sekunden bevor dies eine Entscheidung trifft. Gesunde Organismen haben einen kurzen, schnellen Informationsfluss und verhalten sich wie ein Netzwerk – ohne eine Kommandostation an der Spitze. In ein Netzwerk kann ein Eindringen an jedem Knotenpunkt gelingen und von dort kann man rasch auch an jeden anderen Punkt gelangen. Virtuosität (von lat. virtu) bedeutet dabei Tugend oder „inneres Glück“.

Ich bitte hier ausdücklich um Kopie und Verbreitung, Danke.

Zum Artikel Nachricht an das Deutsche Volk. Die Zeit ist gekommen !

Mein youtube Kanal Wahrheit Inside:https://www.youtube.com/channel/UCUGP2MIBFstn-nV70XcLYCQ

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2 Gedanken zu “Lösungen suchen -für alle FREIHEITSKÄMPFER die bereits aufgewacht sind und Wissen wollen was zu tun ist !

  1. Liebe Mitstreiter, es geht hier nicht um gut und böse, gelber Schein oder blauer Topf, Kaiserkrone oder Führereigenschaften.

    Hier geht es um das organisieren einer Nationalversammlung zur Rettung unseres Landes und um nichts anderes!

    Wir brauchen Menschen , die sich nicht in die Haare bekommen, sondern die etwas tun.

    Tun kommt vom machen, also handeln!

    Wer einen Hammer nur hält und nicht auf den Nagel schlägt kann lange warten, bis sich etwas tut!

    Wir müssen zusammenhalten wie ein Fels und uns nicht in Sinnlose Diskussionen einlassen, denn das will die Gegenseite!

    Macht euch lieber Gedanken darüber wie wir alle in ein Boot bekommen!

    Macht Vorschläge zum Thema!!!!!

    Das verbreiten von Neuigkeiten ist auf dieser Seite nicht das Hauptaugenmerk.

    Nur zusammen sind wir Stark und können es ändern!

    Denkt mal darüber nach und macht Propaganda für die Seite und verzettelt euch nicht in sinnlose Diskussionen und Streitereien.

    Die Köpfe sollen sich andere einschlagen!

    Gefällt mir

  2. Pingback: honigfrau

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